Shopping-Center-Performance-Modell

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Shopping-Center-Performance-Modell – der neue Benchmark für Shopping-Center und Fachmarktzentren

Mit dem Shopping-Center-Performance-Modell entsteht ein mehrdimensionales, standardisiertes Scoring-Modell, das die Performance von Shopping-Centern vergleichbar, nachvollziehbar und stakeholdergerecht bewertet – über Standort, Markt, Objekt, Frequenz, Ertrag und Gebäude hinweg.

GMA Analytics bringt dabei die Verbindung aus Datenkompetenz und Beratungsexpertise ein – als Grundlage für belastbare Benchmarks, Portfoliosteuerung und strategische Entscheidungen.

Rollout: ab 2026 (Monitoring/Benchmark als regelmäßiger Standard vorgesehen).

Mehr Infos unter center-performance.de

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GPS-basierte Bewegungsdaten
Frequenzanalyse und Einzugsgebietsanalysen
Qualifizierte Handels- und POI-Daten
Benchmark-Modelle für Shopping-Center
WebGIS-gestützte Analyseplattformen

mit jahrzehntelanger Beratungskompetenz der GMA – Gesellschaft für Markt- und Absatzforschung.

Warum ein neues Performance-Modell?

Shopping-Center stehen unter verändertem Konsumverhalten (E-Commerce), steigenden Anforderungen an Revitalisierung, Angebotswandel sowie ESG-/Nachhaltigkeitsdruck. Gleichzeitig fehlte bislang ein breit akzeptierter, mehrdimensionaler Beurteilungsmaßstab, der über reine Renditekennzahlen hinausgeht und verschiedene Stakeholder-Perspektiven integriert.

Das Modell setzt genau hier an: ein gemeinsames, praktikables Bewertungsraster mit transparenter Methodik.

Zielgruppen und Nutzen

Das Modell ist so konzipiert, dass es als Entscheidungsgrundlage für zentrale Akteure funktioniert – insbesondere:

Investoren & finanzierende Banken: Transparenz zu Risiko-/Chance-Profilen, Ertrag und Zukunftsfähigkeit

Betreiber & Asset Management: operative Steuerung, Maßnahmenpriorisierung, Benchmarking

Mieter / Handel: Standortqualität, Frequenz- und Marktindikatoren als Grundlage für Standortentscheidungen

Kommunen / Stadtentwicklung: Einordnung der Standortrolle und Wechselwirkungen im Umfeld

Modellaufbau: 6 Kriteriengruppen, 19 Einzelkriterien, Score 0-100

Das Scoring-Modell umfasst 19 Einzelkriterien in 6 Kriteriengruppen. Ergebnis ist ein Gesamtscore (0–100) sowie optional Teilscores je Kriteriengruppe (z. B. „Markt“, „Frequenz“).

Kriteriengruppen (Überblick)

1. Standort (u. a. Bevölkerung, Bevölkerungsentwicklung, Kaufkraft, Mikrostandort)

2. Markt (reales Einzugsgebiet, Marktbedeutung, Wettbewerb)

3. Objekt (Angebotsvielfalt, Leerstand, Mieterzufriedenheit)

4. Frequenz (Besucherfrequenz, Aufenthaltsdauer, Gesamtnutzungszeit, Kundenzufriedenheit)

5. Ertrag (Umsätze/Flächenproduktivität, Mieten, Nebenkostenrelation)

6. Gebäude (Gebäudequalität, Nachhaltigkeit)

Wichtig: Das Modell kombiniert quantitative und (wo möglich) qualitative Kriterien – mit dem Anspruch auf Standardisierung und Praktikabilität.

Daten- & Methodikfundament (transparent und anwendungsnah)

Die Studie basiert auf einem mehrstufigen Vorgehen: Literaturrecherche, Expertengespräche, Modellentwicklung und Praxistest (inkl. Validierung).

5 Phasen der Entwicklung (kompakt)

Research (Literatur, Interviews)

Modellentwicklung (Kriterien, Gewichtungen, Skalierungen, Datenanforderungen)

Praxistest (Datenmanagement, Anwendung)

Validierung (Review & Anpassung)

Bericht / Dokumentation

Datengrundlage im Praxistest

Für den Praxistest wurde eine einheitliche Datenstruktur genutzt, u. a.:
Mieter-/Flächendaten, Umsätze, Betriebskosten, Frequenzen, Befragungen, Energieausweise.

Reale Frequenz- und Marktindikatoren (ein zentraler Baustein)

Ein Kernelement ist die objektive Vergleichbarkeit: Frequenz- und Marktkennzahlen werden auf konsistente Weise erhoben und skaliert, u. a. über:

Besucherfrequenz flächenbezogen

Aufenthaltsdauer und Gesamtnutzungszeit

Reales Einzugsgebiet (nicht nur theoretische Fahrzeiten) und Marktbedeutung

Wettbewerbsdruck im funktionalen Umfeld

Praxistest: Validierung an 14 Centern

Das Modell wurde im Praxistest an 14 Shopping-Centern in Deutschland angewendet, die sich in Größe, Baujahr, Lage und Struktur unterscheiden. Ziel war nicht ein öffentliches Ranking, sondern die Prüfung der Messbarkeit und Praxistauglichkeit.

Die Ergebnisse zeigen eine deutliche Differenzierung der Performance über Kriteriengruppen hinweg; besonders trennscharf sind u. a. Ertrag und Objekt.

Einordnung: Benchmark ja – „Ranking“ mit Augenmaß

Die Studie empfiehlt für die Anwendung eine Gruppierung (z. B. Quartile) statt eines simplen „Bestenlisten“-Rankings, um Fairness und Interpretierbarkeit zu erhöhen.


Ausblick & Rollout ab 2026

Das Modell soll perspektivisch:

an mehr Objekten verprobt werden,

als jährlicher Performance-Score etabliert werden,

weiterentwickelt werden (Kriterien, Gewichtungen, Bandbreiten),

typenspezifisch erweiterbar sein (z. B. Fachmarktzentren mit angepassten Gewichtungen),

langfristig in ein sicheres Plattform-/Benchmarking-Setup überführt werden.

Rolle von GMA Analytics

GMA Analytics steht für:

Daten + Methodik + Beratung – damit Benchmarks nicht nur Zahlen liefern, sondern handlungsrelevante Insights und Strategien ermöglichen.

(Der frühere LPI-Ansatz wird im Performance-Modell als Baustein weitergedacht und um zusätzliche Kriteriengruppen erweitert – ohne als eigenständiges Hauptprodukt im Vordergrund zu stehen.)

Interesse am Rollout ab 2026?

Wenn Sie als Betreiber, Eigentümer, Investor oder Asset Manager Interesse an:

an mehr Objekten verprobt werden,

als jährlicher Performance-Score etabliert werden,

weiterentwickelt werden (Kriterien, Gewichtungen, Bandbreiten),

typenspezifisch erweiterbar sein (z. B. Fachmarktzentren mit angepassten Gewichtungen),

langfristig in ein sicheres Plattform-/Benchmarking-Setup überführt werden.

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FAQ

Wie unterscheidet sich das Modell von rein frequenzbasierten Rankings?
Es bewertet Performance mehrdimensional (u. a. Markt, Objekt, Ertrag, Gebäude) und integriert Stakeholderanforderungen.
Welche Daten werden benötigt?
Typischerweise Objekt-/Flächen- und Mieterdaten, Umsätze, Kosten, Frequenzen sowie energetische Kennwerte (je nach Anwendung und Verfügbarkeit).
Gibt es ein öffentliches Ranking einzelner Center?
Der Ansatz zielt eher auf Benchmarking in Vergleichsgruppen und Quartilen, nicht auf plakative Bestenlisten.
Ab wann ist das Modell verfügbar?
Der Rollout ist ab 2026 vorgesehen; weitere Detailinfos können auf der Seite ergänzt werden.