Galeria-Studie – Perspektiven für Warenhausstandorte

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Transformation von WarenhausstandortenFrequenz, Einzugsgebiet und Zukunftsperspektiven

Die Schließungen großflächiger Warenhäuser – insbesondere im Zuge der Galeria-Insolvenzen – haben zahlreiche Innenstädte in Deutschland vor erhebliche strukturelle Herausforderungen gestellt.

Warenhäuser waren über Jahrzehnte:

Frequenzmagneten

Ankermieter in Innenstadtlagen

Impulsgeber für umliegenden Einzelhandel

Stabilisatoren von Angebotsstrukturen

Mit ihrem Wegfall entstehen nicht nur Leerstände – sondern strukturelle Verschiebungen von Besucherströmen und Marktverflechtungen.

Die Studie analysiert anhand realer Bewegungsdaten, wie sich Frequenz, Einzugsgebiet und Innenstadtstruktur nach Warenhausschließungen entwickeln – und welche Perspektiven sich für Transformationsprojekte ergeben.

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GPS-basierte Bewegungsdaten
Frequenzanalyse und Einzugsgebietsanalysen
Qualifizierte Handels- und POI-Daten
Benchmark-Modelle für Shopping-Center
WebGIS-gestützte Analyseplattformen

mit jahrzehntelanger Beratungskompetenz der GMA – Gesellschaft für Markt- und Absatzforschung.

Hintergrund & Zielsetzung

Zentrale Fragestellungen der Studie:

Welche Rolle hatten Warenhäuser für die Innenstadtfrequenz?

Wie stark sind Frequenzrückgänge nach Schließungen?

Verändern sich Einzugsgebiete?

Welche Innenstadtzonen sind besonders betroffen?

Welche Transformationsmodelle erscheinen realistisch?

Ziel ist eine datenbasierte Grundlage für:

Kommunale Transformationsstrategien

Investitionsentscheidungen

Projektentwicklungen

Nachnutzungskonzepte

Methodik

Die Studie basiert auf einer Kombination aus:

Frequenzanalyse

Zeitreihen vor und nach Schließung

Wochen- und Monatsvergleich

Vergleich mit Referenzstädten

Zonenanalyse

Abgrenzung Kernlage vs. Nebenlagen

Frequenzverlagerung innerhalb der Innenstadt

Einzugsgebietsanalyse

Veränderung der Besucherherkunft

Rückgang oder Stabilität bestimmter Herkunftsregionen

Umfeld- und Strukturbetrachtung

Wettbewerbsdichte

Angebotsstruktur

Leerstandsentwicklung

Potenzielle Nachnutzungsoptionen

Datengrundlage: Aggregierte, DSGVO-konforme Bewegungsdaten sowie Handels- und Standortdaten.

Zentrale Ergebnisse

1. Warenhäuser hatten messbare Magnetwirkung

In vielen untersuchten Städten war der Warenhausstandort ein klarer Frequenzanker – insbesondere in:

Mittelstädten

Monozentralen Innenstadtstrukturen

Die Schließung führte in der Kernzone häufig zu signifikanten Rückgängen.

2. Rückgänge sind zonal unterschiedlich stark

Nicht jede Innenstadt reagiert gleich:

Kernlagen sind stärker betroffen

Nebenlagen teilweise weniger

Agglomerationen mit diversifizierter Angebotsstruktur zeigen höhere Resilienz

3. Einzugsgebiete verkleinern sich teilweise

In einigen Fällen:

Rückgang überregionaler Besucher

stärkere Lokalisierung der Besucherstruktur

Abnahme der Fernzone

Das unterstreicht die Rolle des Warenhauses als regionaler Magnet.

4. Mixed-Use-Konzepte zeigen Potenzial

Die Analyse deutet darauf hin, dass:

Diversifizierung von Nutzungen

Integration von Gastronomie, Dienstleistungen, Bildung oder Wohnen

neue Magnetfunktionen

die Frequenzstabilisierung unterstützen können.

Einordnung der Ergebnisse

Die Studie zeigt:

Warenhäuser waren strukturell bedeutender als oft angenommen.

Frequenzverluste sind messbar – aber nicht zwangsläufig irreversibel.

Standortqualität bleibt entscheidend.

Transformationsstrategien müssen zonenspezifisch entwickelt werden.

Für Kommunen und Investoren liefert die Analyse eine objektive Entscheidungsgrundlage.

Relevanz für Zielgruppen

Kommunen

Innenstadtentwicklung

Fördermittelanträge

Transformationskonzepte

Nachnutzungskonzepte

Investoren

Risikoabschätzung

Marktverflechtung

Zukunftsfähigkeit von Innenstadtlagen

Center- und Handelsakteure

Wettbewerbsauswirkungen

Frequenzverlagerungen

Projektentwickler

Standortpotenzial

Mixed-Use-Bewertung

Szenarioanalyse

Rolle von GMA Analytics

Die Studie verbindet:

Bewegungsdaten

Einzugsgebietsanalysen

Handelsstruktur

Standortberatung

Sie zeigt exemplarisch, wie datengetriebene Analysen zur Bewertung komplexer Innenstadtentwicklungen eingesetzt werden können.

Download der Studie

Die vollständige Studie mit detaillierten Stadtbeispielen, Frequenzgrafiken und methodischen Erläuterungen steht nach Registrierung zur Verfügung.

FAQ

Sind alle Städte gleichermaßen betroffen?
Nein. Auswirkungen variieren je nach Struktur, Wettbewerb und Angebotsvielfalt.
Kann die Analyse für einzelne Standorte durchgeführt werden?
Ja – individuelle Innenstadt- und Zonenanalysen sind möglich.
Sind die Daten belastbar für Förderanträge?
Ja – die Datengrundlage ist DSGVO-konform und zeitreihenfähig.